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Häufig gestellte Fragen

Biohacking – Der Megatrend hat Europa erreicht

Biohacking – Der Megatrend hat Europa erreicht

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Leistungsfähigkeit, Energie und Wohlbefinden durch individuelle Selbstoptimierung

Erfahre jetzt alles über den neuen Megatrend der Selbstoptimierung und welche Methoden Biohacker anwenden, um Leistungsfähigkeit zu immer neuen Höhen zu schrauben. Du willst selbst ein Biohacker werden? Dann erfährst du hier alles darüber und wie du dein Leben verändern kannst.

Was ist Biohacking?

Biohacking ist über den großen Teich auch als Human Augmentation oder Human Enhancement bekannt und zielt darauf aus, Leistung, Gesundheit und Wohlbefinden durch individuelle Maßnahmen am eigenen Körper und Lebensstil zu verbessern.

Einige Biohacking Methoden, die du bereits kennen dürftest und sich weltweit einen Namen gemacht haben, sind zum Beispiel intermittierendes Fasten, Meditation, Low-Carb-Ernährung oder auch Intervalltraining für maximal effektive Trainingsreize.

Neben schon seit der Antike bekannte Methoden zur guten Lebensführung verwenden moderne Biohacker immer mehr technische Hilfsmittel, um ihren eigenen Körper genau zu überwachen und zu optimieren. Klar ist: Je mehr Technologie für Biohacking auf dem Markt verfügbar wird, desto extensiver werden die Do-it-yourself-Optimierungsmöglichkeiten.

Woher kommt der Trend zum Biohacking

Biohacking kommt ursprünglich aus dem Leistungssport. Profisportler versuchen schon seit jeher jeden kleinen Vorteil auszunutzen, um sich an die Spitze zu setzen. Selbstoptimierung und natürlich auch begleitete Optimierung durch Trainer, Ärzte, Physios und Mentaltrainern gehören im Spitzensport schon zum Alltag. Viele Techniken der Selbstoptimierung nutzen nun auch immer mehr Biohacker, die mit Sport bisher nur im normalen Rahmen zu tun hatten.

Warum wollen Menschen ihren Körper hacken? Was bewirkt Biohacking?

Einige Menschen wollen es, weil sie sich nicht wohl fühlen und über die Möglichkeiten der traditionellen Medizin hinausgehen möchten, um ihre gesundheitlichen Probleme anzugehen. Andere nutzen Biohacking, um unkonventionelle Ideen zu erforschen und die volle Kontrolle über ihren eigenen Körper zu erlangen. Wieder andere haben ihre Motivation darin, dass sie versuchen wollen, ihren Alterungsprozess aufzuhalten bzw. stark zu verlangsamen.

Biohacker-Frau ist erfolgreich bei der Selbstoptimierung

Wie mehr Gesundheit, Energie und Leistungsfähigkeit durch Biohacking bekommen?

Unter Biohacking versteht man also die Selbstoptimierung, um dadurch gesundheitliche Probleme zu lösen. Wir haben nachfolgend einige Methoden und Tipps zur Selbstoptimierung, die erfolgreiche Biohacker bereits umsetzen.

Fasten

Nicht nur Twitter-CEO Jack Dorsey, einer der berühmtesten und einflussreichsten Biohacker der Welt, befürwortet intermittierendes Fasten und isst angeblich nur eine Mahlzeit am Tag. Wo wir gerade beim intermittierenden Fasten sind. Diese Fastenmethode ist eine der einfacheren Arten des Biohacking und soll sowohl den Blutzucker regulieren als auch ein gesundes Gewicht und Energielevel halten.

Ernährung und Nutrigenomik

Ambitioniertere Biohacker suchen mitunter in ihren Genen nach Möglichkeiten, ihre Ernährung zu optimieren und zwar mit einem Verfahren namens Nutrigenomik. Mittlerweile gibt es diverse auf Nutrigenomik spezialisierte Unternehmen, die Spuckproben verarbeiten, die DNA auf bestimmte genetische Marker untersuchen und im Anschluss einen personalisierten Ernährungsplan zurücksenden können.

Sport

Zur Selbstoptimierung gehört Bewegung und das Erhalten eines kräftigen, leistungsstarken Körpers zweifelsohne dazu. Biohacker trainieren gezielt und versuchen ein möglichst effektives Training zu gestalten, dass ihre Muskeln auf bestmögliche Weise reizt und fördert.

Kälte

Eine weitere gängige Biohacking-Technik sind regelmäßige Kälteanwendungen, welche unter anderem die Fettverbrennung ankurbeln sollen. Viele Biohacker glauben, dass es hilfreich ist, den Körper Kälte auszusetzen, um schneller Gewicht zu verlieren. Sie empfehlen Eisbäder, kalte Duschen oder sogar Kryotherapie, bei der es über Minus 100 Grad nach unten geht.

Biohacking: Körper und Fitness – Tipps und was du sofort umsetzen kannst

Körperliche Bewegung und Fitness fördert die Gesundheit und ist damit ein essenziellerer Bereich im Biohacking. Dafür musst du nicht jeden Tag einen 15 km Lauf absolvieren.

Power

Training an der Kraftstation ist eine erfolgreiche Methode, um sicher und geplant die Muskeln wachsen zu lassen und den täglichen Grundverbrauch zu erhöhen, was auch ein Abnehmen erleichtert. Ist die Grundfitness da, kommen auch anspruchsvollere Trainingsarten wie HIIT oder die HAMMER Cardio Pyramide zum Einsatz. Clevere Biohacker nutzen zudem ein breites Workoutportfolio, um den gesamten Körper gleichermaßen zu trainieren.

Entspannung

Verspannungen löst du zum einen mit Yoga und Meditation und zum anderen mit einer Faszienrolle, die auch in die ganz tiefen Schichten kommt und damit auch nachhaltig wirkt. Weitere Methoden sind progressive Muskelentspannung oder Gedankenreisen.

Energie

Biohacker regeln ihren Tagesablauf und nutzen den natürlichen Energiestoffwechsel des Körpers maximal aus. Sie orientieren sich unter anderem an das Auf und Ab des Cortisollevels und können gut einschätzen, wann sie körperlich und auch geistig auf dem Leistungspeak sind. Dementsprechend versuchen sie das jeweils maximal Mögliche pro Tag zu erreichen.

Schlaf

Der Schlaf ist die Zeit der Erholung und Regeneration des Körpers und des Gehirns. Feste Schlafzeiten, Ruhe und eine bildschirmfreie Zeit vor dem Einschlafen sowie eine Zuhilfenahme von Melatonin verbessern die Schlafqualität enorm und erhöhen im Umkehrschluss die Leistungsfähigkeit.

Extremes Biohacking

Schon mal Geschichten über Menschen gehört, die Chips in ihre Gliedmaßen implantieren oder Geräte verwenden, um die Gehirnwellenaktivität zu verschieben? Ja, es gibt Pioniere des Biohackings, die ihrer Zeit bereits um einiges voraus sind. Und einige Biohacker modifizieren tatsächlich ihren eigenen Körper mit mehr oder weniger experimenteller Technologie – ein Prozess, der auch menschliche Augmentation bekannt ist.

Ganz wild treibt es die Untergruppe von Biohackern, die als Grinder bekannt sind. Diese Biohacker wollen die Technik gleich fest mit im Körper haben und lassen sich bereits diverse Magnete, Chips oder Computer unter die Haut einbetten. Beispielsweise könnte eine Person mit einem eingebetteten Chip in der Hand Bürotüren öffnen oder sogar ihren täglichen Milchkaffee bezahlen, indem sie nur mit dem Handgelenk über den entsprechenden Sensor wischen.

Hast du dich evtl. schon mal gefragt, wie es wäre, ein im Körper fest integriertes Smartphone zu haben? Einbettbare Geräte, die es unserem Gehirn ermöglichen, direkt mit Computern zu kommunizieren, sind bereits am Horizont zu sehen. Stelle dir zum Beispiel Google Glass, nur ohne die Brille vor und du weißt, woran gerade geforscht wird.

Ebenfalls spannend sind Biohacker, die bei ihrem Streben nach Gesundheit und Langlebigkeit medizinische Verfahren bis an ihre Grenzen ausreizen. Dave Asprey, Gründer der Multimillionen-Dollar-Marke Bulletproof, ließ einen Arzt Stammzellen aus seinem Knochenmark entnehmen und diese Zellen in jedes Gelenk seines Körpers injizieren. Dies war nur eine Maßnahme, um sein Streben zu verwirklichen, 180 Jahre alt zu werden. Er hält sich außerdem regelmäßig in einer Überdruckkammer auf und entzieht seinen Zellen Sauerstoff, um die Funktion seines Gehirns und Muskelgewebes zu verbessern und die Schäden des normalen Alterungsprozesses zu reparieren.

Kann Biohacking auch schlecht sein?

Einige der umstrittensten Biohacking-Praktiken haben in der Tat einen schlechten Ruf, weil ohne ärztliche Konsultationen mit teilweise extremen Maßnahmen am eigenen Körper experimentiert wird. Aber es schadet bestimmt nicht, sich an erprobten Methoden zur Selbstoptimierung zu halten, wenn man dies in gesundem Maße tut. Wichtig ist, dass du dich gut fühlst und Biohacking dir einen echten Mehrwert bringt, um zum Beispiel deine Ziele besser zu erreichen. Wenn allerdings die Lebensqualität sinkt, solltest du aufmerksam auf den inneren Kompass hören und eine bessere Balance zwischen Energie, Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Wohlgefühl finden.

Quellen:

  1. Ota, M.; Matsuo, J.; Ishida, I.; Hattori, K. (2016) Springer. Psychopharmacology. Vol. 233. Issue 21-22, pp. 3797-3802. Effect of a ketogenic meal on cognitive function in elderly adults: potential for cognitive enhancement. URL: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00213-016-4414-7 (letzter Zugriff 27.01.2022)
  2. Cromie. W. J (2006) Harvard Gazette. Meditation found to increase brain size. URL: https://news.harvard.edu/gazette/story/2006/02/meditation-found-to-increase-brain-size (letzter Zugriff 27.01.2022)
  3. Hölzel, B. K.; Carmody, J.; Vangel, M. (2010) Elsevier Science Inc. Psychiatry Research: Neuroimaging. Vol. 191, Issue 1, 30 January 2011, pp. 36-43. Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ (letzter Zugriff 27.01.2022)
  4. Brandhorst, S.; Choi, I. Y.; Wei, Min (2015) Elsevier Science Inc. Clinical and translational Report. Vol. 22. Issue 1, pp. 86-99. A Periodic Diet that Mimics Fasting Promotes Multi-System Regeneration, Enhanced Cognitive Performance, and Healthspan. URL: https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S1550413115002247 (letzter Zugriff 27.01.2022)
  5. Aragon, A.A., Schoenfeld, B.J., Wildman, R. et al. International society of sports nutrition position stand: diets and body composition. J Int Soc Sports Nutr 14, 16 (2017). URL: https://doi.org/10.1186/s12970-017-0174-y (letzter Zugriff 27.01.2022)

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